Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Kerstin Bräuning

Dr. Kerstin Bräuning

Dr. Kerstin Bräuning

Sprechzeit im Wintersemester 2019/20:

Dienstag 13.00 - 14.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung per e-Mail

Kontakt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät III - Erziehungswissenschaften
Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik

Raum 218
Franckeplatz 1, Haus 31
06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 5523888

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten

Bitte melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie sich bzgl. ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit für eines der folgenden Themen interessieren:

  • Auswertung eines Projektes zur Schuleingangsphase (Längsschnittstudie)
  • Fingerbilder und ihre Bedeutung für das frühe mathematische Lernen
  • Problemlösen in der Schuleingangsphase
  • Kombinatorik in der Schuleingangsphase
  • Bilderbücher und ihr Einsatz im Mathematikunterricht
  • Begleitung einer Schulklasse über die gesamte Grundschulzeit (Längsschnittstudie)
  • Musik und Mathematik zur Verbindung verschiedener Repräsentationsebenen

Zur Person

SoSe 2018: Verwaltung der  W3-Professur „Didaktik der Symbolsysteme – Schwerpunkt Mathematik“ am  Sonderpädagogischen Institut der Leibniz Universität Hannover

Seit 8/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Institut für  Schulpädagogik und Grundschuldidaktik, Mathematik- und Mediendidaktik  an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

4/2017-8/2017: Elternzeit

2/2017: Ruf auf Professur an der PH Vorarlberg, Feldkirch (abgelehnt)

2/2017-4/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Institut für  Schulpädagogik und Grundschuldidaktik, Mathematik- und Mediendidaktik an  der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

4/2016-2/2017: Elternzeit

11/2014-4/2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Institut für  Schulpädagogik und  Grundschuldidaktik, Mathematik- und  Mediendidaktik  an der  Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

10/2013-11/2014: Elternzeit

10/2012-10/2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Institut für  Schulpädagogik und Grundschuldidaktik, Mathematik- und Mediendidaktik an  der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

10/2011-10/2012: Elternzeit

08/2010-09/2011: Vertretungsprofessur für Frühkindliche Förderung an der Universität Bielefeld

2006-2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen, Standort Essen - Fachbereich Mathematik (Didaktik)

2006: Disputation; Thema der Dissertation: Einflüsse lehrergeführter Schüler-Interviews auf Schülereinschätzung und Unterrichtsunterstützung im Mathematikunterricht der Grundschule

2001-2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich  Mathematik, speziell Didaktik der Mathematik für die Primarstufe, an der  Universität Kassel

2001: 1. Staatsexamen für das Lehramt Gymnasium

1995-2001: Lehramtsstudium Gymnasialstufe an der Franz-Liszt-Musikhochschule Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit den Fächern Mathematik und Musik

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Epistemologische  Analysen mathematischer Kommunikations- und Interaktionsprozesse in  Kooperation mit der Unterrichtspraxis (Grundschule, insbesondere vor der  Grundschule und Anfangsunterricht)

  • Entwicklung und Erforschung mathematischer Lehr- und Lernprozesse im Hinblick auf Diagnose und Förderung
  • Mathematikdidaktische Diagnosekompetenz und Diagnosestrategien von LehrerInnen im Projekt MathKiD (Mathematische Gespräche mit Kindern – individuelle Diagnose  und Förderung) sowie von Lehramtsstudierenden in der Veranstaltung MaDi  (Mathematische Diagnosegespräche im Kindergarten und im  Anfangsunterricht)
  • Professionalisierung von Lehramtsstudierenden und LehrerInnen

Projekte

MathKiD: Mathematische Gespräche mit Kindern – individuelle Diagnose und Förderung

Im Schuljahr 2007/2008 wurde eine Fortbildung für LehrerInnen der Schuleingangsphase durchgeführt. Bestandteile der Fortbildung waren das Erlernen und Erproben klinischer Interviews über Mathematik als so genannte mathematische Diagnosegespräche sowie das Reflektieren kleiner ausgewählter Ausschnitte aus den von den Teilnehmerinnen geführten videografierten Diagnosegesprächen mit Schülern ihrer eigenen Klassen aus der Schuleingangsphase (Klasse 1 & 2) im Rahmen von kollegialen Reflexionen.

Bei der Auswertung der mathematischen Diagnosegespräche ist das Analyseinstrument FormaL-In (Formen mathematischer Lehrer-Interaktion) entwickelt worden (Bräuning / Steinbring, 2011). Die Analyse der kollegialen Reflexionen besteht in der Betrachtung der Lesarten des Falls – wie sprechen die Teilnehmerinnen darüber? und dem Wissen zum Fall – welche Art von Wissen ziehen sie heran, um sich einen Sinn vom Fall zu machen? (Bräuning / Nührenbörger, 2009).

MaScha: Mathematik und Schach – Gespräche mit Vorschulkindern im Kindergarten und im ersten Schuljahr

In dem Projekt MaScha: "Mathematik und Schach" werden die Zusammenhänge zwischen einer frühen Förderung mit Schach durch ErzieherInnen und den Auswirkungen auf die mathematischen Kompetenzen der Kinder im Kindergarten betrachtet. In der qualitativen Studie werden die Vorschulkinder aus zwei Kindertagesstätten (Kindergärten) im Abstand von 3 Monaten dreimal zu denselben Aufgaben interviewt. Dadurch soll das Aufzeigen einer Lernentwicklung bei den Kindern ermöglicht werden. Da die Kinder vielen Einflüssen und einer unglaublichen Entwicklung im letzten Kindergartenjahr unterliegen, kann nur unter großen Vorbehalten der Einfluss von Schach erhoben werden. Es  besteht jedoch die Möglichkeit, die Entwicklung der Kinder über ein ¾  Jahr bis Schuleintritt zu begleiten. Im ersten Schuljahr werden die Kinder einer Kita dreimal interviewt und ggf. auch im 2. Schuljahr, um deren weitere Entwicklung zu dokumentieren. In Kooperation mit dem Kinderschachverein Halle e.V. wird dieses Projekt durchgeführt. Das Kindergartenschachprojekt wird vom Innenministerium Sachsen-Anhalt mit 75 000 Euro für die Schach-Schulung der ErzieherInnen gefördert. In diesem Rahmen ist eine quantitative Nachfolge-Studie der qualitativen  Studie MaScha angedacht, bei der bis zu 120 Kindertagesstätten teilnehmen könnten.

Publikationen

Bräuning, K. (2004). Linking assessment and teaching – Unterrichtsunterstützung aus lehrergeführten Schüler-Interviews. In Beiträge zum Mathematikunterricht (pp. 113-116).

Bräuning, K. (2007). Einflüsse lehrergeführter Schüler-Interviews auf Schülereinschätzung und Unterrichtsunterstützung im Mathematikunterricht der Grundschule. from http://www.shaker.de/OnlineAutoren/Katalog/Details.asp?DID=208&AID=227.    DOI 10.2370/227_208.

Bräuning, K. (2007). Fortbildungsprojekt: Mathematische Gespräche mit Kindern – individuelle Diagnose und Förderung (MathKiD-Projekt). Ideen und Materialien für mathematische Gespräche mit Kindern zur Diagnose in den Klassen 1 und 2 Unpublished manuscript, Universität Duisburg-Essen.

Bräuning, K. (2007). Kollegiale Reflexion als Weg zur Weiterentwicklung der Diagnose- und Förderkompetenz von Grundschullehrer/innen – Projekt MathKiD. In Beiträge zum Mathematikunterricht (pp. 412-415).

Bräuning, K. (2009). Kollegiale Reflexionen von Mathematiklehrkräften der Grundschule – In welcher Form kommunizieren die Lehrerinnen miteinander über mathematisches Wissen? In M. Neubrand (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht (pp. 127-130). Münster: WTM-Verlag.

Bräuning, K., & Nührenbörger, M. (2009). Teachers' collegial reflections of their own mathematics teaching processes. Examples of an active moderated collegial reflection. Paper presented at the ERME VI Congress of the European Society for Research in Mathematics Education (CERME 6, 2009).

Bräuning, K., Rolandus Boers, J., & Tubach, D. (2009). „Das ist aber ein eigenartiges Muster!“. Grundschulzeitschrift, 222.223(23), 52-55.

Nührenbörger, M., & Bräuning, K. (2010). Teachers' collegial reflections of their own mathematics teaching processes. An analytical tool for interpreting teachers` reflections. In ERME VI Congress of the European Society for Research in Mathematics Education (CERME 6, 2009) (pp. 934-943). Lyon: INRP.

Bräuning, K., & Nührenbörger, M. (2010). Teachers' collegial reflections of their own mathematics teaching processes. Examples of an active moderated collegial reflection. In ERME VI Congress of the European Society for Research in Mathematics Education (CERME 6, 2009) (pp. 944-953). Lyon: INRP.

Bräuning, K., & Nührenbörger, M. (2010). Diagnoseaufgaben und Förderideen im mathematischen Anfangsunterricht. In P. Hanke, G. Möwes-Butschko, A. K. Hein, D. Berntzen & A. Thieltges (Eds.), Anspruchsvolles Fördern in der Grundschule (pp. 297-304). Münster: ZfL Verlag.

Böttinger, C., Bräuning, K., Nührenbörger, M., Schwarzkopf, R., & Söbbeke, E. (Eds.). (2010). Mathematik im Denken der Kinder. Anregungen zur mathematikdidaktischen Reflexion. Seelze-Velber: Kallmeyer Verlag.

Bräuning, K., & Gellert, A. (2010). Die Entwicklung der Lehrerprofessionalisierung im Zuge kollegialer Reflexionen. In C. Böttinger, K. Bräuning, M. Nührenbörger, R. Schwarzkopf & E. Söbbeke (Eds.), Mathematik im Denken der Kinder. Anregungen zur mathematikdidaktischen Reflexion (pp. 103-111). Seelze-Velber: Kallmeyer Verlag.

Bräuning, K., & Schülke, C. (2010). Mathematische Diagnosegespräche mit Kindern. In C. Böttinger, K. Bräuning, M. Nührenbörger, R. Schwarzkopf & E. Söbbeke (Eds.), Mathematik im Denken der Kinder. Anregungen zur mathematikdidaktischen Reflexion (pp. 138-168). Seelze-Velber: Kallmeyer Verlag.

Bräuning, K., & Steinbring, H. (2010). Bedingungen praxisbezogener Professionalisierung von Mathematiklehrkräften – Diagnosegespräche, kollegiale Reflexionen und theoriegeleitete Interpretation. In B. Brandt, M. Fetzer & M. Schütte (Eds.), Auf den Spuren Interpretativer Unterrichtsforschung in der Mathematikdidaktik. Götz Krummheuer zum 60.Geburtstag (pp. 291-317). Münster: Waxmann.

Bräuning, K., & Steinbring, H. (2011). Communicative characteristics of teachers' mathematical talk with children - From knowledge transfer to knowledge investigation. ZDM, DOI 10.1007/s11858-011-0351-4.

Bräuning, K. (2012). Ein Fingerspiel? Grundschule, 44(4), 24-27.

Bräuning, K. und T. Fritzlar (2014). ""Die Kunst, aufzuräumen" Ein reichhaltiges Übungsmaterial." Praxis Grundschule 37(3): 18-21, 23-26.

Bräuning, K., T. Fritzlar, et al. (2014). "Ästhetik der (Fast-)Symmetrie." Sache, Wort, Zahl 42(142): 25-28.

Bräuning,  K. (2016). Mathematische Gespräche mit Kindern führen - individuelle  Diagnose und Förderung. Fortbildungsmaterial fürs DZLM

Bräuning, K. (2016). Anfangsunterricht Mathematik. Einblicke in das Denken der Kinder. Praxis Grundschule, 4. Moderatorin des Heftes

Bräuning, K., & Bartusch, S. (2016). Fünf Herausforderungen des Anfangsunterrichts. Praxis Grundschule, 4, 6-8.

Bräuning, K. (2016). "Erkläre einem Indianermädchen diese Zahl!" Lernen auf unterschiedlichen Repräsentationsebenen. Praxis Grundschule, 4, 26-35.

Bräuning,  K., & Ritter, M. (2016). Katzensprünge und Mäuseschritte. Sprachliches und mathematisches Lernen an einem Bilderbuch. Grundschulzeitschrift, 298/299, 50-53.

Bräuning,  K. (2016). Investigating multiple strategy use and strategy flexibility in problem solving by pre-service teachers. In T. Fritzlar, D. Assmus,  K. Bräuning, A. Kuzle & B. Rott (Eds.), Problem solving in mathematics education. Proceedings of the 2015 joint conference of ProMath and the GDM working group on problem solving (pp. 41-55). Münster: WTM.

T. Fritzlar, D. Assmus,  K. Bräuning, A. Kuzle & B. Rott (Eds.). Problem  solving in  mathematics education. Proceedings of the 2015 joint  conference of ProMath and the GDM working group on problem solving. Münster: WTM.

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